Reiki begleitet Ioannis Galimpas seit dem Moment, in dem ein Besucher aus Indien ihm die Hand reichte und eine Erfahrung auslöste, die seinen Blick auf Energie und Heilung für immer veränderte. Aus Skepsis wurde Vertrauen und aus einem einzigen Impuls entstand ein Weg, der ihn bis nach Bangalore führte, wo er die Tiefe der traditionellen Reiki-Lehre erlebte.
Heute teilt er diese Erfahrung in Waiblingen mit Menschen, die innere Ruhe, Klarheit und energetische Balance suchen. Seine Arbeit ist geprägt von Menschlichkeit, Bescheidenheit und einem klaren Fokus: Reiki erlebbar zu machen als etwas, das berührt, entlastet und stärkt.
Ioannis Galimpas im Interview

Was hat Ihre erste Begegnung mit Reiki in Ihnen ausgelöst?
Alles begann, als eine Delegation aus Indien unser Werk in Deutschland besuchte. Einer der Gäste, ein ganz besonderer Mensch, der später ein guter Freund von mir wurde, merkte, dass es mir nicht besonders gut ging, und bot mir seine Hilfe an. Es war tatsächlich so, dass ich damals eine schwierige Zeit hatte.
Anfangs war ich skeptisch, aber irgendetwas in mir sagte, dass ich es einfach versuchen sollte. Er kam später zu mir nach Hause und sagte mir ich soll mich hinlegen, meine Augen schließen und ich sollte ihm vertrauen, was ich auch gemacht habe.
Ich spürte eine Wärme an verschiedenen Stellen meines Körpers, ich nahm plötzlich Farben wahr, ein feines Kribbeln ging durch meinen Körper, und ich hatte für einen Moment das Gefühl, völlig losgelöst von Zeit und Raum zu sein.
Es war meine erste Reiki-Behandlung – bis dahin wusste ich nichts darüber.
Aber, das sollte der Anfang sein. Ich wollte auch diese Methode, Menschen zu helfen, erlernen.
Später, während eines Aufenthalts in Bangalore, bekam ich durch ihn die Möglichkeit, ein Reiki-Zentrum zu besuchen und meine Einweihung zu erhalten. Ab diesem Moment hat Reiki für mich eine neue Tür geöffnet – zu mehr innerer Ruhe, mehr Bewusstsein und einem tieferen Verständnis dafür, wie eng Körper, Geist und Energie miteinander verbunden sind.
Was war das Besondere an Ihrer Ausbildung in Bangalore?
Die Ausbildung in Bangalore war für mich aus mehreren Gründen etwas ganz Besonderes. Indien ist ein mystisches Land – eines, das man entweder sofort ins Herz schließt oder nie wieder betreten möchte. Für mich war es Liebe auf den ersten Blick. Die Farben, die Gerüche, das pulsierende Chaos und gleichzeitig die tiefe Spiritualität.
Was die Ausbildung selbst so prägend gemacht hat, war die authentische Atmosphäre, in der ich Reiki erleben durfte. Ein Raum ohne viel Luxus, aber ein Raum voller Energie, Farben und Düfte. Mein Meister war ein einfacher Mensch mit einer Ausstrahlung, die man spüren konnte.
Ich erinnere mich genau: Als ich die Einweihung erhielt, spürte ich, wie kräftige, energetische Wellen meinen Körper von oben bis unten durchströmten, begleitet von einem intensiven Kribbeln. Das war ein einzigartiges und unvergessliches Gefühl.
Für mich war Bangalore nicht nur ein Ort des Lernens, sondern ein Ort der persönlichen und spirituellen Entwicklung. Diese Zeit hat meine Verbindung zu Reiki nachhaltig geprägt und mir gezeigt, wie kraftvoll dieser Weg sein kann, wenn man ihn mit offenem Herzen geht.
Welche Erfahrungen haben Sie überzeugt, Reiki dauerhaft in Ihr Leben zu integrieren?
Nachdem ich frisch eingeweiht wurde, durfte ich drei Wochen lang kein Reiki an Menschen geben. Als ich in dieser Zeit wieder in Deutschland war und meine Schwester besuchte, sah ich ihren kleinen Hund und spürte intuitiv den Impuls, es einfach auszuprobieren. Ich dachte, der Kleine ist ja kein Mensch und von Tieren war ja nicht die Rede. Wenn es wirkt, wird der Hund es mir zeigen.
Und tatsächlich – es hat funktioniert.
Der kleine Hund entspannte sich sofort, er schloss seine Augen und genoss die Energie. Nach einer Weile, als er genug hatte, begann er meine Finger zu lecken. Jeder, der Tiere liebt, weiß, wie viel Vertrauen und Dankbarkeit in dieser kleinen Geste steckt.
Ich staunte und danach folgten weitere Erfahrungen, die mich überzeugten, Reiki dauerhaft in mein Leben zu integrieren.
Ioannis Galimpas über Reiki, innere Ruhe und echte Veränderung

Welche Veränderungen beobachten Sie häufig nach einer Reiki Sitzung?
Nach einer Reiki-Sitzung beobachte ich bei vielen Menschen deutliche Veränderungen – körperlich, emotional und energetisch. Die meisten berichten unmittelbar danach von einem Gefühl der Erleichterung, inneren Ruhe und geistigen Klarheit. Oft verschwinden Spannungen oder Schmerzen, die sie schon länger begleitet haben, oder sie werden zumindest spürbar leichter.
Einige Menschen werden nach der Behandlung müde und das ist durchweg positiv. Diese Müdigkeit ist kein Zeichen von Schwäche, sondern ein Hinweis darauf, dass sich Blockaden lösen und der Körper in einen tiefen Regenerationsmodus geht. Viele schlafen besser und wachen erholter auf.
In seltenen Fällen kommt es vor, dass jemand während oder nach der Sitzung weinen muss. Auch das ist nichts Negatives, sondern ein natürlicher Prozess des Loslassens – alte Emotionen, die im Körper gespeichert waren, dürfen sich endlich zeigen und gehen.
Was zeichnet Ihre Reiki Praxis in Waiblingen besonders aus?
Bei mir ist es vor allem der persönliche und menschliche Ansatz, mit dem ich arbeite. Für mich steht der Mensch im Mittelpunkt – nicht ein Konzept, nicht ein festes Schema und nicht der finanzielle Aspekt. Jede Sitzung ist individuell und ich nehme mir die Zeit, die es braucht, damit sich jemand wirklich öffnen und entspannen kann.
Zusätzlich biete ich auch Hausbesuche an. Manche Menschen fühlen sich in ihrer vertrauten Umgebung wohler oder können aus gesundheitlichen Gründen nicht zu mir kommen. Für sie ist es oft eine große Erleichterung, Reiki dort zu empfangen, wo sie sich sicher fühlen.
Wichtig ist mir außerdem, dass Reiki für jeden zugänglich bleibt. Wenn jemand zu mir kommt und spürbar Unterstützung braucht, aber eine Sitzung nicht vollständig bezahlen kann, dann finden wir gemeinsam eine Lösung. Mir geht es darum, zu helfen und nicht darum, jemanden wegen finanzieller Sorgen auszuschließen. Ein fairer, angepasster Preis kann dann dafür sorgen, dass beide Seiten sich wohlfühlen.
Was möchten Sie Menschen mitgeben, die Reiki erstmals ausprobieren möchten?
Menschen, die neugierig auf Reiki sind, möchte ich vor allem eines mitgeben: Reiki muss man erleben, um es wirklich zu verstehen. Viele kommen mit Fragen, Unsicherheiten oder schlichtem Interesse und fast alle sind überrascht, wie sanft und gleichzeitig kraftvoll diese Form der Energiearbeit wirken kann.
Reiki ist kein Wundermittel und ersetzt keine medizinische Behandlung, aber es kann eine wertvolle Unterstützung sein: für mehr innere Ruhe, für Ausgleich im Alltag, für emotionale Entlastung und oft auch zur Linderung körperlicher Beschwerden.
Jeder Mensch reagiert ein wenig anders, doch viele spüren bereits in der ersten Sitzung eine spürbare Veränderung – sei es Entspannung, Wärme, Leichtigkeit oder einfach ein Gefühl, wieder bei sich anzukommen.
Mein Rat ist: Gehen Sie offen, aber ohne Erwartungen hinein. Reiki ist ein Prozess, der auf natürliche Weise wirkt. Man muss nichts „glauben“ oder aktiv tun – man darf sich einfach fallen lassen und schauen, was passiert.
Persönliche Gedanken
„Leben – und nicht nur atmen“. Viele Menschen haben verlernt, wirklich zu leben. Ich versuche, jeden Augenblick, jede Minute und jeden Tag bewusst zu genießen und positiv zu denken.
Ich habe erkannt: Negative Gedanken ziehen Negatives an und positive Gedanken öffnen die Tür zu mehr Leichtigkeit und Freude. Und was die Zukunft bringt, das werden meine Klienten und ich gemeinsam erleben.


